5 teure Fehler beim Sparen für Kinder – und wie du sie vermeidest
Diese Fehler kosten Familien tausende Euro. Die gute Nachricht: Sie sind alle vermeidbar.
Fehler #1
Gar nicht anfangen
"Irgendwann mal" ist der teuerste Zeitpunkt. Der Zinseszins braucht Zeit. Jedes Jahr, das du wartest, kostet dein Kind bares Geld.
Beispiel bei 100€/Monat:
18 Jahre sparen
38.735,32 €
10 Jahre sparen
16.387,93 €
→ 8 Jahre später anfangen = 22.347,38 € weniger für dein Kind
Fehler #2
Aufs Sparbuch setzen
Das Sparbuch fühlt sich sicher an – aber es ist ein schleichender Wertverlust. Bei 1,5% Zinsen und 3% Inflation verliert dein Geld jedes Jahr real an Kaufkraft.
24.779,49 €
nach 18 Jahren
38.735,32 €
nach 18 Jahren
→ Unterschied: 13.955,83 €
Das Sparbuch "kostet" dein Kind fast 14.000€.
Fehler #3
Warten bis das Kind älter ist
"Wenn es in die Schule kommt, fangen wir an." "Wenn wir mehr verdienen, fangen wir an." Das Problem: Der Zinseszins belohnt frühe Starter überproportional. Die ersten Jahre sind die wertvollsten, weil das Geld am längsten arbeiten kann.
Gleiche Sparrate von 100€/Monat:
38.735,32 €
18 Jahre × 100€/Monat
21.015,02 €
12 Jahre × 100€/Monat
→ 6 Jahre später anfangen = 17.720,30 € weniger
Dabei wurde nur 7.200,00 € weniger eingezahlt. Der Rest ist verlorener Zinseszins.
Fehler #4
Unregelmäßig und planlos sparen
Mal 50€ zum Geburtstag, mal 100€ zu Weihnachten, mal ein Jahr gar nichts. Ohne System landen Geldgeschenke auf dem Girokonto und werden irgendwann für andere Dinge ausgegeben. Am 18. Geburtstag ist dann weniger da als gedacht.
Typisches "Gelegenheitssparen":
- •Geburtstag: 50€
- •Weihnachten: 100€
- •Manchmal zwischendurch: 50€
- •Manche Jahre: nichts
→ Nach 18 Jahren vielleicht 3.000-5.000€
Kein Zinseszins, weil kein System
Die Lösung
Ein automatischer Sparplan nimmt dir die Entscheidung ab. Einmal einrichten, dann läuft es. Du merkst es kaum im Alltag, aber nach 18 Jahren ist ein echtes Vermögen entstanden.
Fehler #5
Hohe Kosten nicht beachten
Viele Anlageprodukte haben versteckte Kosten: Ausgabeaufschläge, Verwaltungsgebühren, Provisionen. 1% mehr Kosten pro Jahr klingt wenig – aber über 18 Jahre summiert sich das auf tausende Euro, die von deinem Ertrag abgezogen werden.
100€/Monat über 18 Jahre bei 6% Bruttorendite:
ETF mit 0,2% Kosten
37.932,86 €
Fonds mit 1,5% Kosten
33.186,80 €
→ Unterschied: 4.746,06 €
Die höheren Kosten "kosten" dein Kind über 5.000€ – bei gleicher Rendite!
Mein Ansatz
Deshalb arbeite ich mit kostengünstigen Lösungen und bin transparent über alle Gebühren. Du weißt immer genau, was du bezahlst und warum.
Die gute Nachricht
Alle diese Fehler sind vermeidbar. Mit dem richtigen System und etwas Disziplin kannst du deinem Kind einen echten Vorsprung verschaffen.
Das Wichtigste: Fang an. Lieber heute mit 50€ als "irgendwann" mit 200€.
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